Stiftsmomente

So viel mehr als Putzen. 

„Am Anfang war es nicht leicht für mich: So viele kranke Menschen. Manche davon sehr jung. Seit 2014 putze ich auf der Intensivstation der Lungenfachklinik und weiß mittlerweile: Das hier ist so viel mehr als Putzen. Die Nähe zu den Menschen berührt mich. Ich bin für sie da, habe immer ein offenes Ohr, fiebere mit und freue mich unendlich für sie, wenn es ihnen besser geht. Und vor allem versuche ich, sie mit meiner guten Laune anzustecken. Ich werde nie vergessen, wie ich einmal ins Zimmer gekommen bin, die Patientin mich lächelnd angeschaut und gesagt hat: „Jetzt kommt der Sonnenschein rein.“ Der bin ich gerne. Wenn ich damit dafür sorgen kann, dass nicht nur das Zimmer wieder sauber, sondern die Menschen ein Lächeln im Gesicht haben.“ 

Sevleta Albrecht
Reinigungskraft und Sonnenschein in der Lungenfachklinik Immenhausen

Ein Stück Familie.

„Bevor ich zur Philippstiftung kam, habe ich im ambulanten Dienst gearbeitet. Da war ich ständig unterwegs, hatte kaum Privatleben, keine geregelten Arbeitszeiten. Hier ist das anders: Ich habe feste Schichten und kann Familie und Beruf gut miteinander verbinden – das bedeutet mir sehr viel. Ich kann sogar jederzeit meine Kinder mitbringen und auch die fühlen sich pudelwohl hier. Für unsere Bewohner:innen ist das immer eine willkommene Abwechslung, wenn meine Tochter Zoe durch die Gänge flitzt, Mensch ärgere Dich nicht mit ihnen spielt oder beim Weihnachtsfest für die Bewohner:innen tanzt. Sie bringt damit ganz viel Leben ins Haus. Genau das sind die Momente, die für uns alle so wertvoll sind.“

Yvonne Makowski
Pflegedienstleiterin im PPS Seniorenpflegeheim

Die Umarmung im richtigen Moment.

„Ich komme aus Afghanistan und bin seit 7 Jahren in Deutschland. Zuerst habe ich als Lagerist gearbeitet, bevor ich in die Pflege gewechselt bin. Das gefällt mir viel besser. Die Nähe zu den Menschen macht mich total glücklich. Ich versuche unsere Bewohner:innen jeden Tag mit meiner guten Laune zum Strahlen zu bringen. Wir schauen uns auf dem Handy lustige Videos an oder schwelgen in Erinnerungen, wenn ich ihnen Bilder aus meiner Kindheit zeige. Hier kann ich genau der sein, der ich bin: Der Nasim aus Afghanistan, die gute Laune, das verrückte Herz, das offene Ohr und die Umarmung im richtigen Moment. Genau das macht es für mich so schön anders.“

Nasim Ghasemi
Pflegekraft im PPS Seniorenpflegeheim

Atmung ist Leben.

„Ich kann wegen meinen Augen kein Auto mehr fahren. Deshalb habe ich einen Job gesucht, der bei mir in der Nähe ist. Nach Immenhausen kann ich jeden Tag mit dem Fahrrad fahren - und mache das ganz konsequent seit Jahren bei Wind und Wetter. Den Weg hierher nutze ich zum Durchatmen. Denn in meinem Job weiß ich, wie wichtig es ist, seine Lunge auf Trab zu halten. Vor einiger Zeit habe ich hier die Chance bekommen, mich als Atmungstherapeut zu spezialisieren. Dadurch habe ich mir Fachwissen aufgebaut, das nicht jeder hat. Das macht das Arbeiten für mich hier so besonders. Für mehr Wertstiftung, die so wichtig ist.“

Markus Grässel
Krankenpfleger und Atmungstherapeut in der Lungenfachklinik Immenhausen

Zeit für das, was zählt.

„Ich habe in meiner Heimat Kolumbien studiert und bin dann mit meinem Mann nach Deutschland gegangen. Mein letztes Weiterbildungsjahr habe ich hier in der Lungenfachklinik verbracht und bin geblieben. Die Atmosphäre ist hier einfach toll. Wir haben ein Team, das sich gegenseitig wertschätzt. Und vor allem: Wir haben Zeit für unsere Patient:innen. Das gibt mir die Möglichkeit, eine echte Verbindung zu den Menschen aufbauen, für sie da zu sein, Ängste zu nehmen und beste medizinische Versorgung zu geben. Für Wertstiftung, die der Seele guttut und die es so schön anders macht.“

Blanca Lucia Yepes Escorcia
Ärztin in der Lungenfachklinik Immenhausen

Kleines Haus mit großer Seele.

„Ich studiere Medizin in Göttingen und mache hier meine Famulatur. Da die Lungenfachklinik Immenhausen die pneumologische Fachabteilung der Universitätsmedizin Göttingen ist, lag es nahe, mich auch hier zu bewerben. Toll finde ich, dass ich hier auf dem schönen Klinikgelände im Wohnheim wohnen kann und alle total nett sind. Die Ärzt:innen sprechen mit mir auf Augenhöhe, das ist mir direkt aufgefallen. Ich bekomme hier einen richtig guten Einblick in die Pneumologie durch die vielen verschiedenen Stationen. Die Lungenfachklinik ist für mich ein kleines Haus mit großer Seele: In dem ich ganz viel lernen kann und die Menschlichkeit dabei nie zu kurz kommt.“

Moritz Weber
Medizinstudent in der Famulatur in der Lungenfachklinik Immenhausen

Lächeln im Herzen.

„Ich habe früher hier als Servicekraft auf 450 Euro Basis gearbeitet und das Essen für die Patient:innen aufgenommen. Bis die Pflegedienstleitung damals zu mir sagte: „Ich sehe Dich in der Pflege.“ Daraufhin habe ich mich für die neue generalistische Ausbildung entschieden, die die Altenpflege, Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammenfasst. Ich fühle mich rundum wohl mit dieser Entscheidung, weil ich hier aufgenommen worden bin, wie in einer Familie. Genau dieses Gefühl gebe ich an unsere Patient:innen weiter. Der schönste Moment ist für mich immer, wenn wir den Menschen helfen können und sie mit einem Lächeln nach Hause gehen. Für mich der beste Grund, hier jeden Tag mit einem Lächeln reinzukommen.“

Michael Schouler
Pflegefachmann in der Lungenfachklinik Immenhausen

So schön anders.

„Was ich besonders an meiner Ausbildung mag ist, dass ich die Arbeit im Büro mit der Arbeit mit Menschen verbinden kann. Von der Anmeldung über die Patientenverwaltung bis zur Abrechnung: Die Nähe zu den Menschen ist immer da. Dazu kommt, dass der Job total vielfältig ist und ich von Anfang an Verantwortung tragen konnte. Ich werde nie vergessen, wie ich ganz am Anfang meiner Ausbildung in der Coronazeit ganz viele Impftermine koordinieren musste und die Geschäftsführung im Anschluss zu mir kam, um sich dafür bei mir persönlich zu bedanken. So viel Herzlichkeit tut gut und macht die Ausbildung hier so schön anders: Näher, intensiver, wertschätzender.“

Jannik Scheffler
Azubi zum Kaufmann im Gesundheitswesen in der Lungenfachklinik Immenhausen

Vertrauen auf Augenhöhe.

„Privat bin ich Cheerleaderin. Denn es macht mir total Spaß, im Team etwas auf die Beine zu stellen. Daher war für mich klar: Ich möchte mit Menschen arbeiten. Ein Bürojob wäre nichts für mich. Hier in der Lungenfachklinik fühle ich mich total wohl. Die Kolleg:innen sind supernett und nehmen sich immer Zeit für mich. So lerne ich jeden Tag was dazu und kann mich ständig weiterentwickeln. Für mich macht es das echt besonders, auf Augenhöhe mitarbeiten zu können. Das motiviert mich Tag für Tag. Denn genauso wie beim Cheerleading, können sich meine Kolleg:innen auch hier voll und ganz auf mich verlassen. Toll finde ich auch, dass unser Azubi-Gehalt echt gut ist. Neben der herzlichen Atmosphäre ist auch das ein wichtiger Teil der Wertschätzung.“

Gökce Yavas
Azubi zur medizinischen Fachangestellten in der Lungenfachklinik Immenhausen

Kontakt

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Philippstiftung e.V.
Robert-Koch-Str. 3
34376 Immenhausen

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